Fachanwalt für Urheberrecht & Medienrecht

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FAQ: Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht -

Nachweis über besondere Kenntnisse und Erfahrung!

Unsere   Anwälte   führen   den   Titel   Fachanwalt   für   Urheber-   und   Medienrecht .   Dieser Titel   ist   einer   von   derzeit   20   Fachanwaltschaften .   Der   Titel   kann   einem   Rechtsanwalt unter       besonderen       Voraussetzungen       auf       Antrag       von       der       zuständigen Rechtsanwaltskammer   verliehen   werden   und   dient   als   als   Nachweis,   dass   der Anwalt   auf einem bestimmten Gebiet über besondere Kenntnisse und Erfahrungen verfügt.

Wieviele Fachanwälte gibt es in diesem Bereich?

Zum   1.   Januar   2013   waren   in   ganz   Deutschland   nur   226   Rechtsanwälte   als   Fachanwalt für   Urheber-   und   Medienrecht   zugelassen.   Im   Vergleich:   zum   selben   Zeitpunkt   gab   es bundesweit 9.101 Fachanwälte für Arbeitsrecht!

Voraussetzungen für den Titel Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht

Die    Voraussetzungen    für    die    Verleihung    des    Titels    Fachanwalt    für    Urheber-    und Medienrecht   sind   in   der   Fachanwaltsordnung   (FAO)   geregelt   (nachfolgende   Auszüge   aus der Fassung vom 01.01.2011, Hervorhebung nur hier): § 14j Nachzuweisende Kenntnisse im Urheber- und Medienrecht Für das Fachgebiet Urheber- und Medienrecht sind besondere Kenntnisse  nachzuweisen in den Bereichen: 1. Urheberrecht einschließlich des Rechts der Wahrnehmungsgesellschaften, Leistungsschutzrechte, Urhebervertragsrecht, internationale Urheberrechtsabkommen, 2. Verlagsrecht einschließlich Musikverlagsrecht, 3. Recht der öffentlichen Wort- und Bildberichterstattung, 4. Rundfunkrecht, 5. wettbewerbsrechtliche und werberechtliche Bezüge des Urheber- und Medienrechts, Titelschutz, 6. Grundzüge des Mediendienste-, Teledienste- und Telekommunikationsrechts, des Rechts der Unterhaltungs- und Kulturveranstaltungen sowie des Rechts der deutschen und europäischen Kulturförderung, 7. Verfahrensrecht und Besonderheiten des Prozessrechts. § 5 Erwerb der besonderen praktischen Erfahrungen (1) Der Erwerb besonderer praktischer Erfahrungen setzt voraus, dass der Antragsteller innerhalb der letzten drei Jahre vor der Antragstellung im Fachgebiet als Rechtsanwalt persönlich und weisungsfrei bearbeitet  hat: [...] q)   Urheber-   und   Medienrecht:   80   Fälle    aus   allen   Bereichen   des   §   14j   Nr.   1   bis   6.   Von diesen   Fällen   müssen   sich   mindestens   je   5   auf   die   in   §   14j   Nr.   1   bis   3   genannten   Bereiche beziehen. Mindestens 20 Fälle müssen gerichtliche Verfahren  sein. § 4 Erwerb der besonderen theoretischen Kenntnisse (1)   Der   Erwerb   besonderer   theoretischer   Kenntnisse   setzt   in   der   Regel   voraus,   dass   der Antragsteller       an       einem       auf       die       Fachanwaltsbezeichnung       vorbereitenden anwaltsspezifischen    Lehrgang     teilgenommen    hat,    der    alle    relevanten    Bereiche    des Fachgebiets   umfasst.   Die   Gesamtdauer   des   Lehrgangs   muss,   Leistungskontrollen   nicht eingerechnet, mindestens 120 Zeitstunden  betragen. § 15 Fortbildung (1) Wer eine Fachanwaltsbezeichnung führt, muss kalenderjährlich auf diesem Gebiet wissenschaftlich publizieren  oder an anwaltlichen Fortbildungsveranstaltungen  hörend oder dozierend teilnehmen [...] (2)    Die    Gesamtdauer    der    Fortbildung    darf    je    Fachgebiet    10    Zeitstunden     nicht unterschreiten.
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